• Rudolf Diesel, Erfinder des Dieselmotors, 1895
  • Albert Einstein, Erfinder der Relativitätstheorie, 1905-1915
  • Max Planck, Schöpfer der nichtklassischen Physik, 1900
  • Otto Lilienthal, Erfinder des Flugzeugs, 1891
  • Philipp Reis, Erfinder des Telefons, 1861
  • Carl Benz, Erfinder des Autos, 1886
  • Rudolf Diesel, Erfinder des Dieselmotors, 1895
  • Albert Einstein, Erfinder der Relativitätstheorie, 1905-1915
  • Max Planck, Schöpfer der nichtklassischen Physik, 1900
  • Otto Lilienthal, Erfinder des Flugzeugs, 1891
  • Philipp Reis, Erfinder des Telefons, 1861

Jugend und Werdegang

Der studierte Philosoph entpuppt sich als Tüftler und erfindet den Walkman

Leider ist sehr wenig über Andreas Pavels (* 1945, Aachen) Jugend bekannt, da er offensichtlich (noch) nicht seine Memoiren geschrieben hat. Überhaupt ist aus diesem Grunde wenig über ihn öffentlich geworden. Die Recherche musste sich daher auf die wenigen Angaben im Internet, die alle dasselbe aussagen, in Zeitungs- und Magazinartikeln und Radio-Features beschränken.

Pavel SP Teatro_Municipal_Bild 1. Große Kultur im Theatro Municipal in Sao Paulo. Hier fühlte sich die Unternehmer-Familie Pavel zu Hause.

Eine Unternehmer-Familie. Die Familie kommt ursprünglich aus Berlin, wurde nach dem 2. Weltkrieg nach Aachen verschlagen; Andreas´ Vater war der Industrielle Herbert Pavel, seine Mutter war die Buchillustratorin und Dichterin Ninca Bordano. Als Andreas sechs Jahre alt war, wanderte die Familie 1950 nach Brasilien aus, wo sein Vater aufgrund eines Vertrages das große Familienunternehmen Matarazzo Industries in Sao Paulo restrukturieren sollte. Die Firma plante und baute Industrieanlagen in ganz Latein-Amerika. Andreas wird nach Berlin geschickt, wo er an der Freien Universität Soziologie und Philosophie studiert.

Pavel SP Paulista Bild 2. Sao Paulo – viel Urbanität in der Avenida Paulista.

Eine künstlerische Familie. Nach dem Studium kehrt er nach Sao Paulo zurück. Seine künstlerische Mutter führte ein großes Haus mit Salon, wo sich die kreative und intellektuelle Elite des Landes zu literarischen Lesungen und Musikdarbietungen traf. Man sitzt bis spät in die Nacht zusammen, diskutiert, trinkt Wein und lauscht der Musik von Klassik bis Jazz. Das Tonnengewölbe des Hauses war mit High-End-Musikgeräten ausgestattet, die Bose-Lautsprecher entfalteten einen phänomenalen Klang, der alle begeisterte.

Die erste Idee. Da kommt schon eine erste Idee in Andreas´ Kopf auf: Es müsste doch möglich sein, Musik bequem mit sich zu nehmen und überall erleben zu können! Warum sollte guter Musikklang nur im Kellergewölbe möglich sein? Ein mobiles HiFi-Gerät würde jede Umgebung, in der man sich gerade befindet, zu einer großartigen Theaterkulisse machen, untermalt mit großartiger Musik! Die Grundidee dessen, was später als Walkman bekannt werden sollte, ist geboren und lässt Pavel nicht mehr los. Der studierte Philosoph entpuppt sich als leidenschaftlicher Bastler und Tüftler (warum hat er eigentlich nicht Ingenieurwissenschaften studiert?).

Pavel StereobeltBild 3. Eine Skizze aus Andreas Pavels Patentanmeldung für den Stereobelt.

Wer wissen möchte, wie es mit seiner Idee weiterging, klicke bitte HIER!

Bildnachweis

Bild 1: Wikipedia, Urheber Pedro Angelini, CC-BY-SA Unported 3.0.  Bild 2: Wikipedia, Urheber Wagner T. Cassimiro Aranha. Bild 3: Wikipedia, non-free, Urheber Patent US 4412106, only used in a transformative nature, since the image itself is the subject of commentary rather than the event it depicts.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Oktober 2013 um 18:46 Uhr