• Rudolf Diesel, Erfinder des Dieselmotors, 1895
  • Albert Einstein, Erfinder der Relativitätstheorie, 1905-1915
  • Max Planck, Schöpfer der nichtklassischen Physik, 1900
  • Otto Lilienthal, Erfinder des Flugzeugs, 1891
  • Philipp Reis, Erfinder des Telefons, 1861
  • Carl Benz, Erfinder des Autos, 1886
  • Rudolf Diesel, Erfinder des Dieselmotors, 1895
  • Albert Einstein, Erfinder der Relativitätstheorie, 1905-1915
  • Max Planck, Schöpfer der nichtklassischen Physik, 1900
  • Otto Lilienthal, Erfinder des Flugzeugs, 1891
  • Philipp Reis, Erfinder des Telefons, 1861

Aktuelles

Vorträge über HEUREKA-STORIES

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Am 21.2.2017 fand im Bücher-Café der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hermsdorf der folgende Vortrag statt (anwesend 52 Zuhörer):

Zuse Vortrag 2017

Referent: Klaus Lüdtke

Konrad Zuse erfand 1941 den ersten arbeitsfähigen, Programm gesteuerten, frei programmierbaren Computer der Welt mit Gleitkommarechnung, basierend auf dem binären Zahlensystem, genannt Z3. Er stand in einem Wohnzimmer in Berlin-Kreuzberg, nicht im Silicon Valley in USA. In der Wohnung seiner fassungslosen Eltern konstruiert er 1936 einen frei programmierbaren Rechner. Weil er zu faul zum Rechnen war, macht er eine Jahrhundert-Erfindung, die universale Rechenmaschine! So entstand in Kreuzberg in der Methfesselstraße 7 seine „Erfinderwerkstatt“. Zuses Geschichte ist hoch dramatisch: Der Bombenkrieg zerstört seine ersten drei Computer, mit dem vierten geht er auf die Flucht, gründet seine eigene Firma und macht bankrott. Die deutsche Industrie bekundet Desinteresse und mangelnden Geschäftssinn für das Elektronengehirn, mit schlimmen Folgen.

Zuse ist Teil der deutschen Ära der Erfinder im 19. und 20. Jahrhundert. Woher kam sie? Napoleon als Initialzündung, Hardenbergs und W.v. Humboldts Bildungsreform, Unis wurden Forschungsinstitute, frühe Schulpflicht in Preußen, aufgeklärter Absolutismus des Königs, kreative Pastorenkinder, Bildung groß geschrieben bei deutschen Juden, Natur- überholen Geisteswissenschaften… alles Voraussetzungen, dass der Grundstock unserer technologisch-industriellen Volkswirtschaft geschaffen wurde, aus der das Kapital entsteht, das unser Sozial- und Gesundheitssystem möglich macht und die schönen Dinge, wie Kunst, Musik und Freizeitaktivitäten. Die mutigen, neugierigen Vor- und Querdenker haben ermöglicht, dass wir heute in der Weltliga der Industrienationen mitspielen.

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Am 23.2.2016 fand im Bücher-Café der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hermsdorf der folgende Vortrag statt (anwesend 61 Zuhörer):

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Referent: Klaus Lüdtke

Die seit 15 Jahren existierende Wissenschaft „Molekulare Anthropologie“ erlaubt einen Blick in unsere hunderttausend Jahre alte Vergangenheit und hat eine Antwort parat auf die Frage, wann, wo und wie sich der anatomisch moderne Mensch über die Erde verbreitete. Die Molekulargenetiker messen bei weltweiten, heutigen Urbevölkerungen die Unterschiede im Y-Chromosom und können so die paternale Linie bis zum afrikanischen Adam zurück verfolgen und analog die Unterschiede der Mitochondrien-DNA und rekonstruieren so die maternale Linie bis zur afrikanischen Eva. Dazu wird die Genanalyse dem geografischen Gebiet der Population zugeordnet und die zeitliche Abfolge der Gen-Marker mit der sog. molekularen Uhr bestimmt. Mit Hilfe dieser entschlüsselten molekularen Schriftrollen, die nicht wie alte Pergamente ausbleichen, können die örtlichen und zeitlichen Wanderrouten des Homo sapiens nachgezeichnet werden. Die Y-Chromosom- und mtDNA-Analysen sind stärkste genetische Beweise zu Gunsten der Afrikaner als unser aller Ahnen.

Die Molekular-Genetiker haben auch bewiesen, dass alle heutigen Menschen sich zu 99, 9% genetisch gleichen, dass es keine objektiv fassbaren Menschenrassen gibt und dass auch die stolzesten Völker keine genetische Einheit bilden.

Vortrag 3-2016

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Am 10.2.2015 fand im Bücher-Café der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hermsdorf der folgende Vortrag statt (anwesend 59 Zuhörer, nach einer Stunde lebhafte Diskussion):

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"GRUSSBOTSCHAFT AUS DEM EISZEITALTER"

Molekular-Genetiker öffnen ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte.

Referent: Klaus Lüdtke

2010 gab es die Sensation: Das menschliche Erbgut enthält auch DNA vom Neandertaler und vom Denisovaner! Wonach die Knochenjäger jahrzehntelang vergeblich suchten, gelang den Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Der vor 50 Tausend Jahren aus Afrika auswandernde moderne Mensch kreuzte sich in der Levante mit Neandertalern und in Asien mit Denisovanern, d.h. mit archaischen Menschenarten, die eine halbe Million Jahre alt waren. Als Ergebnis haben Nicht-Afrikaner heute bis zu 4% Neantertaler-Gene, Papuaner und Aborigines zusätzlich bis zu 3% Denisova-Gene. DNA-Analysen belegen die Liebesgrüße aus dem Eiszeitalter: Vor 30 bis 40 Tausend Jahren haben sich moderne und archaische Menschen vermischt!

Wir Menschen aller Erdteile sind alle sehr nah verwandt, haben 99,9% unseres Erbgutes gemeinsam. Warum sind Menschen dennoch so verschieden? Kommen wir mit diesen neuen Erkenntnissen der Antwort näher? Ganz offensichtlich muss die Geschichte der Verbreitung des H. sapiens über die Erde umgeschrieben werden. Die bisher geltenden Theorien "Out of Africa" und "Multiregionale Entstehung" können in reiner Form nicht aufrecht erhalten werden.

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Am 4.3.2014 fand im Bücher-Café der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hermsdorf der folgende Vortrag statt:

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„Vom Segen und Fluch der Wissenschaften“

Fritz Haber und Otto Hahn

Referent: Klaus Lüdtke

Wussten Sie, dass Napoleon Bonaparte, Wilhelm von Humboldt und Karl August von Hardenberg nach 1806 den Ausbruch deutscher Kreativität in Gang setzten, dass die ab 1840 beginnende, über Hundert Jahre anhaltende Epoche der deutschen Erfindungen und Entdeckungen einen besonders großen Anteil zum Fortschritt auf der ganzen Welt beigetragen hat? Sie legte den Grundstock unserer technologisch-industriellen Volkswirtschaft, aus der heraus bis heute unser Sozialstaat finanziert wird. Der Vortrag möchte unsere Jugend auf dem Weg über die ältere Generation aufrufen, sich in den Natur- und Ingenieurwissenschaften zu engagieren, den Rohstoff „kleine graue Zellen“ arbeiten zu lassen und die Wissenschaft als das größte Gut der Menschen anzuerkennen. Es kommt heute mehr denn je darauf an, die Nährstoffe aus der fruchtbaren Erde von Erziehung, Lernen, Wissen und Bildung zu saugen. Technologie ist ein weites Feld, es gibt noch viel zu tun! Ohne die derzeit fehlenden 66000 Ingenieure können wir unsere Fürsorge für Menschen, die unser bedürfen, nicht aufrechterhalten.

Schauen wir uns diesmal die spannenden Geschichten von Fritz Haber und Otto Hahn an, zwei Kapitel aus der Website www.heureka-stories.de Was waren das für Menschen, welche Siege feierten sie, welche Niederlagen mussten sie einstecken? Beide Wissenschaftler verkörpern geradezu die Ambivalenz der Naturwissenschaften: Der eine wandelt sich vom Vater des Giftgaskrieges zum Retter der halben Menschheit durch seine Ammoniaksynthese, die die Welternährung ermöglicht. Der andere ist der Prometheus, der der Menschheit das atomare Feuer an die Hand gibt und nicht verhindern kann, dass diese unerschöpfliche Energiequelle, lange vor der zivilen Nutzung, sofort als Massenvernichtungswaffe eingesetzt wird. Die Lebensgeschichten dieser Forscher und ihrer Entdeckungen sind an Spannung kaum zu überbieten.


Es waren 57 Besucher anwesend, die Gesamtdauer war 2 h einschließlich einer Pause und der anschließenden lebhaften Diskussion.

2014 Vortrag BüCaf

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Einige Vorträge des Autors 

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Die genetische Odyssee des Homo sapiens

Spuren der Väter, Spuren der Mütter

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23.2.16, Büchercafé,

Ev. Gemeinde Berlin-Hermsdorf

Grußbotschaft aus dem Eiszeitalter,

Molekulargenetiker öffnen neues Kapitel der Menschheitsgeschichte

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10.2.15, Büchercafé,

Ev. Gemeinde Berlin-Hermsdorf

Vom Segen und Fluch der Wissenschaften,

Fritz Haber und Otto Hahn - wie deutsche Erfinder unser Leben veränderten

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4.3.14, Büchercafé,

Ev. Gemeinde Berlin-Hermsdorf

Ein Parasitenjäger und eine Ingenieurlegende.

Robert Koch und Herman the German –

wie deutsche Erfinder unser Leben veränderten

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5.3.13, Büchercafé,

Ev. Gemeinde Berlin-Hermsdorf

Die zehn Stationen der Menschwerdung

Vom Schwinghangler zum Astronauten

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1.2.13, Kolleg St. Blasien

Leistungskurs Biologie (Abiturklasse)

Was verbindet den VW-Käfer mit der Dampflokomotive?

Borsig und Porsche – Wie deutsche Erfinder unser Leben veränderten

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31.1.12, Büchercafé,

Ev. Gemeinde Berlin-Hermsdorf

Das erste Auto der Welt fuhr in Mannheim

Benz und von Braun – Wie deutsche Erfinder unser Leben veränderten

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13.2.10, Büchercafé,

Ev. Gemeinde Berlin-Hermsdorf

Die zehn Stationen der Menschwerdung

Vom Schwinghangler zum Astronauten

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14.05.08, Rotary Club Darmstadt-Bergstraße

Quantenmechanik – die verrückte Welt des Mikrokosmos

8.3.08, Evang. Gemeinde Berlin-Hermsdorf,

„Naturwissenschaft und Glaube“

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Die genetische Odyssee des Homo sapiens

8.11.06, Naturkundemuseum Berlin, Freunde u. Förderer

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E=mc2,Relativitätstheorie – relativ einfach zu verstehen

4.3.06, Evang. Gemeinde Berlin-Hermsdorf,

„Naturwissenschaft und Glaube“

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Der Mensch und seine 7 Millionen Jahre alte Familie – Ansichten eines Amateurs

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15.6.05, Naturkundemuseum Berlin, Freunde u. Förderer

… und 33 weitere Vorträge seit 2000.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. März 2017 um 17:41 Uhr