• Rudolf Diesel, Erfinder des Dieselmotors, 1895
  • Albert Einstein, Erfinder der Relativitätstheorie, 1905-1915
  • Max Planck, Schöpfer der nichtklassischen Physik, 1900
  • Otto Lilienthal, Erfinder des Flugzeugs, 1891
  • Philipp Reis, Erfinder des Telefons, 1861
  • Carl Benz, Erfinder des Autos, 1886
  • Rudolf Diesel, Erfinder des Dieselmotors, 1895
  • Albert Einstein, Erfinder der Relativitätstheorie, 1905-1915
  • Max Planck, Schöpfer der nichtklassischen Physik, 1900
  • Otto Lilienthal, Erfinder des Flugzeugs, 1891
  • Philipp Reis, Erfinder des Telefons, 1861

Die deutsche Dampflokomotive - Kurzinfo

BorsigMünze ABorsig1Lok BAugust Borsig (*1804 Breslau, †1854 Berlin) ist zwar nicht der ursprüngliche Erfinder der Dampflokomotive. Das war der geniale George Stephenson, der schon 1822 die erste Lokomotivenfabrik der Welt in England gegründet hatte und dessen Konstruktionen sich allen anderen gegenüber als überlegen erwiesen. 1838 erhielt August Borsig  für seine Fabrik in Berlin Reparaturaufträge für englische und amerikanische Lokomotiven. Er studierte die Konstruktionen und deren Schwachstellen bis ins Detail und baute mit dem Mute eines Glücksritters seine erste Dampflok im Jahre 1841, eine verbesserte Version einer Norris-Lokomotive aus Philadelphia. Er übernimmt von Norris nur so viel, dass die Patentrechte nicht verletzt werden. Dafür, dass er als erster eine brauchbare Lok in einer preußischen Werkstatt hergestellt hatte, bekam er den Roten Adler-Orden verliehen. Er gewinnt 1841 mit seiner Nummer 1 eine Wettfahrt zwischen Berlin und Jüterbog gegen die englische Stephenson-Lokomotive. Das war sein Durchbruch. Borsig war danach sehr erfolgreich. 1854 hatten die preußischen Eisenbahnen 800 Lokomotiven in Betrieb, 481 von Borsig, 150 aus England, 11 aus USA, 55 aus Belgien. Schon 1858 wurde die 1000. Borsig-Lok ausgeliefert.

Er war seinem Vorbild sehr schnell entwachsen und hatte seine eigene, unverwechselbare Technologie entwickelt. Es waren sog. Schnellläufer, mit dem großen Treibrad in der Mitte, zwei außenliegenden Dampfzylindern und anfangs einem stehenden Kessel. Die weit hinten liegende Norris-Treibachse verlegte er in die Mitte, so dass sie das Gewicht des Stehkessels mitaufnahm. Durch diese ausgewogene Massenverteilung konnte seine Lok ein höheres Drehmoment auf die Schiene übertragen und damit höhere Leistung und Geschwindigkeit erreichen.

August Borsig legte den Grundstein für ein von ausländischen Lieferungen unabhängiges Verkehrssystem, er wies den Weg von der Manufaktur zur Serienfertigung, war Mitbegründer des Qualitätslabels „made in Germany“ und war damit einer der Vorreiter für Deutschlands Weg in eine entwickelte Nation. Das Unternehmen war 100 Jahre alt, als das Dampflokomotiven-Zeitalter zu Ende ging. 1939 verließ die letzte Borsig-Lok mit der Fabrik-Nr. 14 806 das Werk.

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Die ganze Geschichte

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juni 2011 um 13:45 Uhr